Gebärdenunterstützte Kommunikation (GuK)

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Die Gebärdenunterstützte Kommunikation (GuK) fördert den Spracherwerb. Es gibt keine nachteiligen Auswirkungen auf die lautsprachliche Entwicklung.

Durch den begleitenden Einsatz von Gebärden soll die Kommunikation bei Kindern erleichtert werden, die nicht oder noch nicht sprechen können. Es werden nicht alle Wörter mit Gebärden dargestellt, sondern nur die jeweils relevanten Wörter.

Das Arbeitsmaterial besteht insgesamt aus 300 Karten. Auf 100 Karten sind die relevantesten Grundbegriffe abgebildet.

 

 

Positive Auswirkungen der GuK:

  • Aufmerksamkeitskapazität des Kindes wird erhöht
  • nur die wichtigsten Wörter werden gebärdet
  • Gebärden bieten eine visuelle Verdeutlichung bedeutungsrelevanter Wörter
  • viele Gebärden enthalten bedeutungsvolle Merkmale eines Wortes; diese beziehen sich auf die Form, Tätigkeit oder wesentliche Eigenschaft
  • Verbindung aus Wort und Gebärde erleichtert es dem Kind, sich an ein Wort zu erinnern
  • Gebärden können einfach und langsamer wiederholt werden
  • Gebärden sind motorisch leichter zu erlernen als Sprechbewegungen
  • Gebärden können bei Zweisprachigkeit unterstützen

Die Gebärdenunterstützte Kommunikation wird in unserer Praxis vorwiegend bei Kindern mit geistigen Behinderungen, Autismus und Mehrfachbehinderungen eingesetzt. Alle Mitarbeiterinnen sind in der Anwendung der Methode geschult.

 

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