Ergotherapie in der Neurologie

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Ergotherapie in der Neurologie beschäftigt sich mit der Behandlung von Menschen, die durch eine neurologische Erkrankung bzw. durch Schädigungen im zentralen Nervensystem in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt sind. Eine vorübergehende oder dauerhafte Erkrankung kann alltägliche Aktivitäten und die Teilnahme am täglichen Leben einschränken und verändern.

Neurologische Erkrankungen sind u.a.:

  • Schlaganfall
  • Demenz
  • Multiple Sklerose
  • Parkinson
  • Schädel-Hirn Trauma

Ergotherapeutische Behandlungsverfahren

Viele therapeutische Ansätze basieren auf der Lernfähigkeit des Gehirns (Neuroplastizität). Das Gehirn kann sich nach einer Schädigung reorganisieren und somit Fähigkeiten neu erlernen. Ihre Persönlichkeit und Erfahrungen bilden einen wichtige Grundlage für die Therapie.

Zu ergotherapeutischen Behandlungsverfahren zählen unter anderem:

  • Bobath Konzept
  • Affolter
  • Perfetti
  • Computergestütztes Hirnleistungstraining
  • Spiegeltherapie
  • 10-Minuten-Aktivierung

Ergotherapeutische Ziele

Die ergotherapeutische Arbeit basiert auf einer gemeinsam entwickelten Zielsetzung, die auf individuellen alltäglichen Schwierigkeiten basiert. Eine Verbesserung der beeintächtigten Funktionen, kann zu einer gesteigerten Zufriedenheit im täglichen Leben führen.

  • Wiederherstellung der Selbstständigkeit/Handlungsfähigkeit
  • Verbesserung der Körperwahrnehmung/Sensibilität
  • Anbahnung physiologischer Haltungs –und Bewegungsmuster
  • Verbesserung kognitiver Leistungsfähigkeit
  • Förderung sprachlicher Kompetenzen
  • Angehörigenberatung /Anleitung
  • Beratung im häuslichen Umfeld/Hilfsmittelversorgung

Eine zeitnahe Rehabilitation und ein interdisziplinäres Therapeutenteam sind sehr wichtig auf dem Weg zurück zu einem selbstständigen Leben.

 

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