Ergotherapie bei Autismus

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Autismus-Spektrum-Störungen (ASS)

Autismus ist eine tiefgreifende Entwicklungsstörung mit unterschiedlicher Klassifizierung und Ausprägung.

Beispiele für Auffälligkeiten im Bereich Autismus:

  • auffällige Wahrnehmungsverarbeitung / ungewöhnliche Reizsuche
  • stereotype Verhaltensweisen
  • andersartige Kommunikation und Interaktion
  • pedantische bzw. auffällige Sprache
  • Spezialinteressen
  • motorische Auffälligkeiten
  • psychische Unflexibilität
  • Auto- und Fremdaggressives Verhalten

Autismusspezifische Behandlungsverfahren

  • AVT (autismusspezifische Verhaltenstherapie)
  • ABA /VB (Applied Behavior Analysis / Verbal Behavior)
  • TEACCH (Treatment and Education of Autistic and related Communication handicapped Children)
  • PECS (Picture Exchange Programm System)
  • Talker Anwendung
  • Sensorische Integration
  • Wahrnehmungsförderung und Handlungsplanungstraining nach Affolter
  • Soziales Kompetenztraining (nach Attwood)
  • Social Stories & Comic Stripes (nach C. Gray)

Ergotherapeutische Ziele

Die ergotherapeutische Arbeit basiert auf einer gemeinsam entwickelten Zielsetzung, die auf individuellen alltäglichen Schwierigkeiten basiert.

Die Ergotherapie unterstützt…

  • Schaffen von Lerngrundlagen
  • Anbahnung von Imitation
  • Erwerb und Verbesserung lebenspraktischer Fertigkeiten
  • Ausweitung der psychischen Flexibilität
  • Reduzierung problematischer Verhaltensweisen im Alltag
  • Abbau stereotyper Verhaltensweisen
  • Abbau / Vermindung aggressiver Verhaltensweisen
  • Steigerung der alltagsorientierten Handlungskompetenz
  • Ausweitung der seriellen Leistungsfähigkeiten
  • Verbesserung der Wahrnehmungsverarbeitung
  • Ausweitung des psychomotorischen Tempos und der Qualität
  • Verbesserung grob- und feinmotorischer Fertigkeiten
  • Steigerung der Kommunikation und Interaktion
  • Steigerung der Konzentration und Ausdauer
  • Erweiterung kognitiver Funktionen
  • Ausweitung sozialer Kompetenzen
  • Spezifische Beratung und Anleitung von Angehörigen und betreuenden Personen

Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit ist sehr wichtig, um den Transfer der Therapieinhalte in den Alltag zu gewährleisten.

 

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